Perspektive und Zielsetzung

Royal Rangers sind überkonfessionelle christliche Pfadfinder, die sich in einzelnen Ortsgruppen (=Stammposten) organisieren. Sie sind ein Werk des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR und somit freier Träger der Jugendhilfe. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche zwischen vier und 17 Jahren, die entsprechend ihrer Altersstufe unterschiedliche Aktivitäten erleben.
Die Stammposten arbeiten nach dem Prinzip der kleinen Gruppe, nach welchem die Ranger nach Alter und Geschlecht getrennt in feste Teams zusammengefasst werden. Dies hat den Vorteil, dass Prozesse der Teambildung gemeinsam durchlebt und intensive Beziehungen aufgebaut werden können. Innerhalb des Teams wird Zusammenarbeit gelernt und es besteht ein geschützter Rahmen, um eigenes Rollenverhalten auszuprobieren. Ein Team besteht meist aus 6-8 Mitgliedern, die von mindestens einem erwachsenen Leiter und manchmal einem Juniorleiter begleitet werden. Die Mitarbeiter der Royal Rangers haben alle eine Schulung absolviert, die sie auf ihre Aufgaben als Gruppenleiter vorbereitet und gerade in Bezug auf Kindeswohl sensibilisiert. Als pädagogische Methoden spielen das Vorleben und praktisch Anleiten eine große Rolle, wie Jesus das auch mit seinen Jüngern gemacht hat. Diesem Gedanken folgt auch das Einsetzen von Juniorleitern, indem geeignete Jugendliche ab 14 Jahre Schritt für Schritt an Leiterschaft und Verantwortungsübernahme herangeführt werden.
Die Kinder und Jugendlichen sollen in ihrer persönlichen Entwicklung gestärkt und bei der Entfaltung ihrer Fähigkeiten unterstützt werden. Bei den Pfadfindern kann manches gelernt und ausprobiert werden, was im alltäglichen Leben nicht so vorkommt, wie zum Beispiel Feuer machen oder eigene Lieder schreiben. Außerdem werden natürliche Zusammenhänge auf dem Camp oder auf einer Wanderung mit Übernachtung wieder deutlicher, wenn es kein fließend Wasser und keinen Strom gibt.
Royal Rangers sind christliche Pfadfinder, die sich in ihrem Handeln an christlichen Werten und Inhalten orientieren und diese auch an die Kinder und Jugendlichen weitergeben. Der kirchliche Hintergrund der Kinder und Jugendlichen spielt dabei keine Rolle und niemand wird in eine Richtung gedrängt, etwas zu glauben oder zu tun, was er oder sie nicht möchte.